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der Förderverein für Integrationsarbeit – Projekte

Aktuelle Projekte

Klassik für Kids

„Was Hänschen nicht hört, hört Hans nimmer mehr!“

Mehr Informationen unter:

www.belcanto-schwabach.de/klassik-fuer-kids

Schwabach Kickert

Mit der Unterstützung des Fördervereins für Integrationsarbeit „Gemeinsam leben in Schwabach“ haben wir, das Jugendwerk der AWO in Schwabach, seit Beginn 2019 nun auch eine Kickermannschaft, die am Spielbetrieb des Bayerischen Tischfußballverbandes in der Bezirksliga teilnimmt.

 

Tischfußball ist ein sehr Niederschwelliger Sport. D.h. es kann fast jeder und jede damit beginnen und Spaß haben. Gekickert wird heutzutage in verschiedenen Ligen bis hinauf zur Bundesliga und auf Weltmeisterschaften.

 

Ende 2018 haben wir hier in Schwabach eine integrative Mannschaft gegründet. Ziel war es junge Geflüchtete ebenso anzusprechen wie Kinder und Jugendliche aus sozial schwächeren Familien. Beim gemeinsamen Spiel und der Nähe zum Gegenüber, wird man förmlich zur Kommunikation eingeladen. Tischfußball fördert das Miteinander, die Toleranz und das Fairplay.

 

Als Team im regelmäßigen Ligabetrieb, wachsen die Jugendlichen zusammen, lernen gemeinsam Erfolge zu feiern und Niederlagen wegzustecken.

 

Beim offenen wöchentlichen Training immer Dienstags von 18-20 Uhr, sind Besucher und Interessierte immer Herzlich Willkommen.

Frauentreffen arabisch sprachiger Frauen in Schwabach

 „Im Sommer wollte ich wieder zurück nach Syrien, denn ich kannte niemanden außer meinem Mann. Ich fühlte mich so alleine und isoliert. Seit ich das Frauentreffen besuche, habe ich schon viele andere Frauen kennengelernt. Ich freue mich jedes Mal darauf, zum Frauentreffen zu gehen.“

 

Jeden zweiten Donnerstag im Monat treffen sich Frauen aus Syrien, dem Irak und Eritrea in den Räumen des Asylcafes wo sie die Möglichkeit haben, andere Frauen in gleicher Situation kennenzulernen, neues über Deutschland zu erfahren und sich über ihre Erfahrungen auszutauschen. Die Frauen haben für sich und ihre Familien in Schwabach eine neue Heimat gefunden. Denn in ihren Ländern herrscht Krieg. Und so haben sie ihre Heimat verlassen, um für sich und ihre Kinder eine bessere Zukunft zu finden. „Heute werden nicht so viele Frauen kommen“, meint eine der Frauen bei einen der letzten Treffen. „Der Bruder einer der syrischen Frauen in Schwabach wurde letzte Woche bei einem Granatenangriff getötet. Daher sind viele Frauen bei ihr, um ihr ihr Beileid auszudrücken“. Tatsächlich erscheinen an diesem Vormittag nur wenige Frauen, die aber umso interessierter dabei sind, als Frau Katrin Stettner vom Gesundheitsamt über die Möglichkeiten der Familienplanung in Deutschland berichtet.

 

Durch die finanzielle Unterstützung des Fördervereins für Integrationsarbeit ist es möglich, dieses Angebot durchzuführen. Die Mitarbeiterin der Migrationsberatung des Diakonischen Werkes Schwabach Frau Christa Höfler organisiert und leitet zusammen mit Frau Dr. Joumana Fayad, die in Syrien als Zahnärztin gearbeitet hat, die Treffen. Natsanet Mebratu aus Eritrea betreut die Kinder.

Zusammen kommen im "Café International"

Seit Oktober 2018 findet die neue Küche, die wir Dank der finanziellen Förderung des Förderverein für Integrationsarbeit „Gemeinsam leben in Schwabach“ e.V. kaufen konnten, viel Beachtung!

 

Das regelmäßig stattfindende Café International für Jugendliche aus allen Ländern bekommt neuen Aufschwung und das Zubereiten der internationalen Küche macht wieder richtig Spaß.

Darüber hinaus findet auch jeden Montag ein Kochprojekt statt, indem die jungen Menschen ihr Essen selbstständig  mit Unterstützung eines Sozialpädagogen zubereiten können. Zudem wurden zu Halloween bereits ausgefallene Plätzchen und Kekse in der Küche zubereitet und gebacken. Und jetzt bald – in der Vorweihnachtszeit – wird die Küche auf vielseitige Weise zum Einsatz kommen, für ein großes drei-Gänge-Menü von Jugendlichen für Jugendliche und für die Weihnachtsbäckerei. Wir werden von den weiteren Aktionen berichten und bedanken uns herzlich Förderverein für Integrationsarbeit „Gemeinsam leben in Schwabach“ e.V. für ihre Unterstützung unserer Jugendarbeit!

Neues aus dem Integrationspaten Projekt

neues aus dem schatzkindercafé

„Gestern hatten wir so einen furchtbaren Tag in der Klinik. Sechs Stunden lang immer wieder warten, unfreundliche und uninteressierte Behandlung und unangenehme Untersuchungen. Heute schwänzen wir die Kinderkrippe und lassen es uns bei Musik, Kaffee und Kuchen und Spielen im Känguruh einfach mal gut gehen.“

 

Eine andere Besucherin, deren Zwillinge bis vor kurzem noch die Vorkindergartengruppe des Känguruh Familienzentrums besucht hatten, erzählt: „Wir freuen uns jetzt immer, dass wir beim Schatzkindercafé unseren „alten Kindergarten“ wieder besuchen können. Schon seit einer Woche fragt unser Sohn täglich beim Vorbeifahren danach.“

 

Das inklusive Familiencafé „Schatzkinder“ hat mittlerweile schon viele liebe Stammgäste, die sich jeden ersten Freitag im Monat zwischen 15 Uhr und 17 Uhr im Känguruh Familienzentrum Schwabach zum gemeinsamen Spielen und Austauschen treffen.

Auch hat sich inzwischen ein fester Ablauf des Nachmittags schon im wahrsten Sinn des Wortes „eingespielt“: Nach einem gemeinsam gesungenen Anfangslied und dem „Schatzkinder-Song“, bei dem jedes einzelne Kind als „Schatz“ begrüßt wird, wird nach Herzenslust in Bällen gebadet, gespielt, das Sinnesangebot im Bewegungsraum entdeckt oder, je nach Alter, auch etwas gebastelt.

Die vielen angeregten Gespräche in der „Halbzeitpause“ bei Kuchen, Brezen und Getränken sind ein Indiz für die vertraute Atmosphäre, die mittlerweile zwischen den Besuchern entstanden ist. Hier werden neben dem Austausch über Erfahrungen mit Ärzten, Behandlungen und Kliniken auch schon einmal gemeinsame Unternehmungen geplant. Ganz fest dazu gehört hier auch die Besucherin mit Migrationshintergrund und noch geringen Deutschkenntnissen. Besonders schön ist, dass sich inzwischen einige Besucher regelmäßig auch noch bei anderen Angeboten des Känguruh Familienzentrums, z.B. dem Musikgarten wieder treffen. Einige Familien haben nun ebenfalls das Unterstützungsangebot durch eine Känguruh-Familienpatin angenommen und werden von dieser regelmäßig besucht.

 

Ein  schwungvoller musikalische Abschlusskreis mit kleinen Orff-Instrumenten und das Abschlusslied lassen am Ende alle fröhlich nach Hause gehen und machen Lust auf ein baldiges Wiedersehen.

Weitere Besucher sind in unserer offenen Inklusionsspielgruppe jederzeit sehr herzlich willkommen!

 

Das Schatzkinder-Team des Känguruh Familienzentrums Schwabach e.V.

projekt "Bläserklasse in der christian maar schule"

Projektbeschreibung

 

Der Förderverein für Integrationsarbeit unterstützt finanziell ein Projekt des Musikvereins der Schwabacher Blasmusik e.V.

 

Musik kennt keine Grenzen. Sie verbindet Menschen unterschiedlichster Kulturen und Gesellschaften. Wir verstehen Musik auch als „Mannschaftssport“. Ein Orchester kann nur funktionieren, wenn alle Teilnehmer ihren Teil, den der Komponist vorgesehen hat, dazu beitragen.

Seit einem Jahr besteht eine Zusammenarbeit zwischen unserem Verein und der Christian-Maar-Schule in Schwabach. Wir haben dort in der dritten Klasse eine sogenannte Bläserklasse ins Leben gerufen. Das heißt, die Kinder erhalten Instrumentalunterricht von ausgebildeten Musiklehrern und spielen zusätzlich ab Beginn sofort als Gruppe bzw. Orchester unter fachlicher Leitung zusammen. Das macht allen Beteiligten großen Spaß und verbindet.

 

Wir haben bei diesem Projekt die Organisation und die Bereitstellung der Musiklehrer übernommen. Eine große Hürde war, für alle Kinder Instrumente zu beschaffen. Hier haben uns die Sparkasse Mittelfranken Süd und die Herrmann Gutmann Stiftung, insbesondere die Vorstandsvorsitzende Frau Angela Novotny, kräftig unterstützt. Dank deren Hilfe konnten wir für die Kinder einen Satz Instrumente kaufen.

 

Da diese Bläserklasse von großem Erfolg gekrönt ist, sind wir uns mit der Schulleitung einig, für die kommende dritte Jahrgangsstufe erneut eine Bläserklasse ins Leben zu rufen.

 

Die Organisation und die Musiklehrer können wieder wir übernehmen. Aber wir benötigen einen zweiten Satz Instrumente für die neuen Kinder, dessen Kosten wir nicht stemmen können.

 

An der Schule sind Kinder aus allen fünf Erdteilen vertreten. In der aktuellen Bläserklasse sind „nur“ zwei deutsche Kinder. Alle anderen Kinder haben einen Migrationshintergrund.

 

In der Klasse, die nächstes Schuljahr die Bläserklasse durchführen will, beträgt dieser Anteil 65 %.

 

Wir sind der Überzeugung, dass hier die gemeinsame Sprache „Musik“ ein verbindendes Element darstellen wird. Alles was in vielen Sonntagsreden über Integration gesprochen wird, kann hier mit Leben erfüllt werden. Die Kinder und die unterschiedlichen Kulturen können sich gegenseitig besser kennenlernen.

 

Förderantrag des Musikvereins der Schwabacher Blasmusik e.V.

 

Neue projektförderung: Integratives

Selbstbehauptungstraining für Jungs

Projektbeschreibung

 

Die AWO betreut zurzeit ca. 15 junge Flüchtlinge in der Wohngruppe für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und im Rahmen von Beistandschaften für Volljährige. Unser Ziel ist es, die Integration dieser Jugendlichen in die Gesellschaft in unserer Stadt Schwabach zu ermöglichen.

 

Die jungen Flüchtlinge wollen die Kontakte mit gleichaltrigen deutschen Jugendlichen intensivieren und die deutschen Jugendlichen zeigen auch Offenheit für andere Kulturen. Dazu kommt, dass beide Gruppen in der Phase der Pubertät stecken und Unterstützung brauchen, um auch mit den unterschiedlichen Wertevorstellungen unterschiedlicher Kulturen in der Kommunikation zurechtzukommen.

 

Im Jugendtreff Grünes Haus der AWO treffen sich Jugendliche unterschiedlicher Herkunft regelmäßig zur gemeinsamen Freizeitgestaltung. Typisch für Jungs ist z. B. das gegenseitige Kräftemessen und „Raufen“. Wichtig in diesem Zusammenhang ist auch, dass jeder seinen Platz in der Gemeinschaft findet. Um dies zu erleichtern/ zu ermöglichen, wollen wir ein Projekt anbieten: Integratives Selbstbehauptungstraining für Jungs.

 

Das Selbstbehauptungstraining bietet einen geeigneten Rahmen zum Ausprobieren, Reflektieren und miteinander kommunizieren. Inhalte und Ziele des Trainings sind u.a. das Bewusstmachen der eigenen Stärke, Erfahrung von Nähe und Distanz, Kennenlernen von Konfliktvermeidungsstrategien und das Erkennen, Setzen und Einhalten von Grenzen im Alltag.

 

Teilnehmer des Projektes sind minderjährige und volljährige Geflüchtete sowie deutsche Jugendliche aus dem Jugendtreff Grünes Haus der AWO Schwabach, in dessen Räumlichkeiten in der Flurstraße 56 in Schwabach das Projekt stattfindet. Das Projekt wir über mehrere Wochen laufen und im Dezember 2016 beginnen.

 

Der Träger dieses Projektes ist das Jugendreferat der AWO Schwabach.

 

Das Training wird von einem qualifizierten Selbstbehauptungstrainer (Michael Posset), der auf Jungenarbeit spezialisiert ist, durchgeführt. Herr Posset ist beim Jugendamt der Stadt Nürnberg angestellt und arbeitet freiberuflich als Selbstbehauptungstrainer.

 

Die Inhalte und Ziele des Projektes werden auch in Zukunft Teil der Arbeit mit den Jugendlichen im Grünen Haus und in den Wohngruppen sein.

Projektverantwortlich sind Lysett Fuchs, Dipl. Sozialpädagogin (FH), Beistandschaften und Herwig König, Sozialpädagoge (B.A.), Leiter Jugendtreff Grünes Haus.

 

 

Unter 7 über 70 - Kinder und Senioren musizieren gemeinsam

Projektbeschreibung

 

Das Projekt Unter 7 Über 70, welches seit 2011 in Schwabach erfolgreich stattfindet, ist eine musikalisch-pädagogische Konzeption für Kindergartenkinder und pflegebedürftige Senioren, die gemeinsam in sozialen Einrichtungen musizieren.

 

Es ist ein Kooperationsprojekt zwischen Kindergärten und Seniorenheimen. In unserem Fall arbeiten wir mit den Kindertagesstätten Takatuka, Altstadt Kindergarten, St. Matthäus und dem Bergner Kindergarten zusammen. Das Projekt ist nicht ortsgebunden, lässt sich in jede Altenpflegestation oder in Altersheime integrieren. In Schwabach wird es im Pflegeheim der Diakonie „Leben am Wehr“ und im „Hans-Herbst-Haus“ einmal wöchentlich angeboten.

 

Generationen singen zusammen neue und bekannte Lieder, musizieren mit Instrumenten und lernen sich bei Bewegungsspielen mit Musik besser kennen. Die musikalische Begegnung der Generationen steht im Projekt Unter 7 Über 70 im Vordergrund.

 

In der Musikstunde gibt es einen Ablauf, der zwischen Singen, Bewegen, Musizieren mit Instrumenten, Zuhören und Sprechen abwechselt. Je nach musikalischem Thema erfahren die Generationen von Früher und auch von Heute.

 

Die Teilnehmer sollen eine Klangvielfalt erleben, Hörerlebnisse aufbauen und aktiv musizieren. Dabei werden Elementarerfahrungen in der Körperwahrnehmung gemacht und sowohl die motorische Entwicklung der Kinder als auch die feinmotorischen Impulse für die Erhaltung der Bewegungsfreiheit der Senioren gefördert. Alltag, Leid und Krankheit der Senioren können für ein paar Momente vergessen werden.

 

Studenten der evangelischen Hochschule für Ethik und Gerontologie evaluierten 2013 das Projekt und konnten die anhaltende positive Wirkung der Musik in Verbindung mit Kindern feststellen.

 

Das Konzept, dessen Autorin Frau Angelika Jekic aus Augsburg ist, wurde mit dem INVENTIO 2008 ausgezeichnet. Der INVENTIO steht für eine Auszeichnung und Förderung von herausragenden pädagogischen Konzepten. Das generationenübergreifende Musizieren wurde von der Jury als wichtiges gesellschaftliches Projekt für die Zukunft angesehen.

 

Bildergalerie: Eindrücke zum Projekt "unter 7 und über 70"

Inklusionsspielgruppe Familiencafé „Schatzkinder“

Bildergalerie zum "Schatzkinder-Familiencafé"

Fotos: Robert Schmitt

Inhalt und Zielsetzung

Im Känguruh Familienzentrum spielen, Spaß haben, bewegen, singen, musizieren und auch mal tanzen, mit allen Sinnen die Welt entdecken, gemeinsam essen und trinken, reden über Wichtiges und Unwichtiges…

 

Das  Projekt Familiencafé „Schatzkinder“ ist eine kostenlose, in der Anfangsphase zunächst monatlich stattfindende, offene Inklusions-Eltern-Kind-Spielgruppe für Kinder mit und ohne Handicap oder Entwicklungsverzögerung, vom Babyalter bis zur Einschulung, mit Eltern und Geschwisterkindern.

 

Unter fachlicher Begleitung einer Psychologin der Frühförderstelle der Lebenshilfe, einer Heilerziehungspflegerin des Känguruh Familienzentrums und mit Unterstützung einer weiteren ehrenamtlichen Mitarbeiterin wird in lockerer Atmosphäre mit viel Spaß altersgemischt gespielt. Mit einem kleinen Rahmenprogramm mit gezielten Angeboten zur Wahrnehmungsförderung ohne therapeutischen Anspruch können die Kinder die Welt mit allen Sinnen entdecken. Dabei lernen sich auch die Eltern zwanglos kennen, tauschen sich aus und können unterstützende und bereichernde Kontakte knüpfen. In jedem Fall bietet sich für alle beteiligten Familien die Gelegenheit, ohne Bedenken oder Vorbehalte das häusliche Umfeld zu verlassen und einfach mal „rauszukommen“. Jeder soll sich herzlich willkommen fühlen.

 

Schon von ganz klein auf dürfen Kinder dabei spielerisch erleben, dass es normal ist, verschieden zu sein, verschiedene Bedürfnisse zu haben, verschieden auszusehen, verschiedene Vorlieben und Begabungen zu haben.

 

Inklusion ist gut für alle und Vielfalt bietet ganz generell eine Bereicherung für die gesamte Gesellschaft. Gemeinsam mit den Teilnehmern wird in fröhlicher, ermutigender Runde der Blick auf die wesentlichen Dinge des Lebens gerichtet, gelernt Rücksicht zu nehmen, Perfektionismus der Rücken zugekehrt, werden Fehler und Unzulänglichkeiten nicht so wichtig genommen, sondern die Stärken und Besonderheiten, die „Schätze“, gesehen und diese betont. Alles das tut einfach jedem gut, egal, ob groß oder klein, egal, ob mit oder ohne Handicap. Diese Gedanken sollen durch das Projekt weiter in die Familien und die Gesellschaft getragen werden, Denkanstöße bieten und zum weiteren Abbau von Barrieren beitragen.

 

Kooperationspartner

Das Familiencafé „Schatzkinder“ ist ein Kooperationsprojekt des Känguruh Familienzentrums Schwabach e.V. (Projektleitung und Projektkoordination) und der interdisziplinären Frühförderstelle der Lebenshilfe Roth-Schwabach und wird vom Förderverein für Integrationsarbeit „Gemeinsam leben in Schwabach“ und der Dr. Theo Ott Stiftung unterstützt.

 

 

Integrationspaten –
Patenschaften machen Kinder stark!

Prinzipien und Rolle der Integrationspatenschaften

Integrationsspatenschaften stellen eine ehrenamtliche, längerfristige und freiwillige individuelle Begleitung der Kinder dar. Die Patenschaft besteht aus einem individuellen und persönlichen Verhältnis. Hauptaugenmerk liegt darin, dass die IntegrationspatInnen eine Vorbildfunktion übernehmen, zudem den Weg in der schulischen Laufbahn der Kinder unterstützen und sie in ihren sozialen und fachlichen Kompetenzen fördern.

 

Die Integrationspatenschaft ist im außerschulischen Alltag und Freizeitbereich der Kinder angesiedelt. Durch Zuhören und Diskutieren, gemeinsames Spielen und Experimentieren, durch Ausflüge und kulturelle Aktivitäten begleiten, ermutigen und unterstützen die Integrati-onspatInnen das Kind und somit auch seine sprachlichen Fähigkeiten.

 

Zeitlicher Umfang der Patenschaft

Eine Patenschaft ist eine verbindliche, verlässliche und längerfristige Beziehung. Potentielle IntegrationspatInnen sollen sich für mindestens 12 Monate verpflichten, die Patenschaft zu übernehmen, in der sie sich regelmäßig mindestens einmal wöchentlich mit ihren Patenkindern treffen.

 

Zu beachten jedoch ist, dass der zeitliche Umfang der Patenschaft individuell festgelegt werden muss, sowohl in Bezug auf die IntegrationspatInnen, als auch auf die Patenkinder.

 

Kooperationspartner

Die Koordinierung des Patenprojektes übernimmt die evang.-luth. Kirchengemeinde St. Martin (Familienzentrum MatZe), vertreten durch den geschäftsführenden Pfarrer Herr Zellfelder  in Kooperation mit der Stadt Schwabach, Christian-Maar-Schule (Schulleitung Frau Sczepannek), Förderschule (Schulleitung Herr Daumenlang) und der lokalen Stiftung „Integration“.

 

Die Leitung des Projektes haben Frau Heiß-Hertle und Frau Eckert-Friesen von Familienzentrum MatZe inne.

 

 

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